Vermittlungs-Architektur

Wir leben in „aufgeregten“ Zeiten. Der Kampf um Aufmerksamkeit bestimmt Marketing- und Vermittlungsstrategien auf allen Ebenen, in der Akquise, beim Stammpublikum, in der Außendarstellung, innerhalb der Mitarbeiterschaft,  lokal wie online. Jede Ebene, jede Zielgruppe bringt unterschiedliche Zugänge, Einstellungen und Erfahrungswerte zum Thema mit und benötigt dazu passgenaue Ansprachen und Erklärungstiefen.

Denkt ein Unternehmen beispielsweise darüber nach, seine Angebote um Verfahren der künstlichen Intelligenz zu erweitern bzw. Produkte anzubieten, die auf Basis künstlicher Intelligenz arbeiten, muss deutlich werden, wer und in welcher Weise auf diese Neuentwicklung reagieren wird und wer im Zuge dessen welcher Erläuterungen bedarf.  Eine bisher weitgehend homogene Kundenbasis kann sich in dieser Situation aufspalten, Kunden stellen plötzlich nicht nur Fragen zu Technik und Anwendung, sondern zu sozialen Aspekten, zur Entwicklung der Arbeitsplätze im Unternehmen, zur künftigen Kommunikation mit ihrer eigenen Klientel oder entwickeln partizpative Gedanken, um ihre Fachexpertise individuell einbinden zu können.

Mehrdimensionales Vermittlungskonzept

Vermittlung und Kommunikation werden bei dieser Entwicklung facettenreicher und anspruchsvoller. Unternehmen wie Institutionen benötigen parallel und gleichberechtigt nebeneinander stehend, fachspezifische Erläuterungen unterschiedlicher Detailtiefe zum Angebot wie auch gesellschaftspolitische Einschätzungen zum eigenen Auftreten und zu den Folgen des Einsatzes ihrer Produkte und Services auf Kund- bzw. Mitgliedschaft.

An die Stelle wenig differenzierender Kommunikationswege tritt ein mehrdimensionales Vermittlungskonzept, das die Einflussgrößen benennt, ihre gegenseitigen Abhängigkeiten aufzeigt und entsprechende Informationen generiert und bei Bedarf modifiziert.

Meine Expertise

In vielen Projekten habe ich bestehende Vermittlungsangebote analysiert, Grenzen aufgezeigt und neue Wege geebnet. Gerne unterstütze ich Sie bei der Entwicklung einer solchen  „Architektur der Vermittlung“, die Akteure, Zugänge und passende Vermittlungsangebote aufzeigt   – eine neutrale Außenperspektive und eine moderierende Begleitung hilft bei der Strukturierung und Einordnung neuer Ansätze.