{"id":1668,"date":"2022-11-22T12:15:17","date_gmt":"2022-11-22T11:15:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/?p=1668"},"modified":"2022-11-22T19:09:49","modified_gmt":"2022-11-22T18:09:49","slug":"vermittlung-ist-fast-alles-ueber-ein-wegweisendes-modell-am-kloster-lorsch-2008-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/2022\/11\/22\/vermittlung-ist-fast-alles-ueber-ein-wegweisendes-modell-am-kloster-lorsch-2008-2015\/","title":{"rendered":"Vermittlung ist (fast?) alles \u2013 \u00fcber ein wegweisendes Modell am Kloster Lorsch (2008-2015)"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1668\" class=\"elementor elementor-1668\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12fd473a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"12fd473a\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-ce0cbe7\" data-id=\"ce0cbe7\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-34a6131c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"34a6131c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1679\" src=\"https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag-300x169.jpg 300w, https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag-768x432.jpg 768w, https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag-800x450.jpg 800w, https:\/\/dorothea-redeker.de\/dorothea-redeker.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Titelseitse-Vortrag.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>Es war der 19. Juli 2014: Unbedarften Besuchern, die an diesem Nachmittag den Weg nach Lorsch fanden, bot sich ein unerwarteter Anblick: Viel Treiben in der Stadt, jede Menge Kleingruppen, die trotz ordentlicher Hitze durch das Kloster und die unmittelbare Umgebung liefen, angef\u00fchrt von gut gelaunten Menschen mit Nummernschildern \u2013 fast wie in Venedig. Vor der Klostermauer wartete eine noch leere gro\u00dfe B\u00fchne auf G\u00e4ste \u2013 ein Volksfest der besonderen Art? Ja, die Neuer\u00f6ffnung des Welterbeareals war ein Volksfest der besonderen Art.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">F\u00fcr mich war es vor allem ein Tag der Harmonie nach vielen hei\u00dfen Diskussion, ein Tag, an dem die kritischen Stimmen friedlicher wurden und ihren Blick endlich in die Zukunft richteten. In der sommerlichen Nacht schlie\u00dflich sp\u00fcrten alle die besondere Atmosph\u00e4re, die \u00fcber dem mit vielen kleinen Lichtern geschm\u00fcckten Gel\u00e4nde lag \u2013 eine Mixtur aus Ruhe, Zufriedenheit und Aufbruch. Wiederkehren wird die Stimmung des Er\u00f6ffnungstages in dieser Form wohl nicht mehr, allein wegen der nicht mehr existierenden B\u00e4ume \u2013 sie wurden wenige Woche sp\u00e4ter nach diesem Ereignis durch einen Sturm hinweggefegt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">F\u00fcr alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter der mehrj\u00e4hrigen Umbauten am Welterbe war es unvergesslicher Tag: Das neue Konzept der Welterbest\u00e4tte hatte seinen baulichen Abschluss gefunden \u2013 zumindest in weiten Teilen. Und wartete jetzt auf den Test in der Praxis. Denn die sichtbaren baulichen Umgestaltungen und Restaurierungen waren lediglich visueller Ausdruck einer Gesamtidee, die hinter der Welterbest\u00e4tte Kloster Lorsch stand und die sie in die n\u00e4chsten Jahrzehnte tragen sollte.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">Ideen \u2013 das wissen wir alle &#8211; schweben bei Welterbest\u00e4tten nicht lose im Raum \u2013 sie haben ein Fundament, einen Rahmen, in dem man sich bewegt. Und Kommissionen, die \u00fcber das Einhalten dieses Rahmen wachen.\u00a0 Das schmeckt nicht jedem, aber das politische Konstrukt \u201eWelterbest\u00e4tten\u201c braucht eine gemeinsame Linie, einen vereinigenden Gedanken, in dem sich alle St\u00e4tten wiederfinden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-71f1039f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"71f1039f\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-81dfdbe\" data-id=\"81dfdbe\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-11a5e90f elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"11a5e90f\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Anspruch der UNESCO Kommission<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-68bfd445 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"68bfd445\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3c78c31f\" data-id=\"3c78c31f\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2c3cc1ab elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2c3cc1ab\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Gro\u00dfe Organisationen, wie die UNESCO, neigen wie alle solche Organisationen dazu, sehr abstrakte Formulierungen f\u00fcr diese Leitlinien zu w\u00e4hlen. Der Fokus darf nicht zu eng sein, die Vorgaben d\u00fcrfen m\u00f6glichst niemanden ausschlie\u00dfen und dennoch nicht beliebig sein. Die ber\u00fchmte Quadratur des Kreises. Ich will Ihnen die wolkigen S\u00e4tze, die solche Deklarationen ausmachen, nicht alle vorlesen. Knapp zusammengefasst handelt es sich bei Welterbest\u00e4tten um Orte von:<\/span><\/p><ul><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201ebesonderer Bedeutung f\u00fcr die Weltgemeinschaft\u201c<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">sie dienen der \u201eGlobalen Nachhaltigkeitsagenda<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">sie f\u00f6rdern den Frieden.<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Um solche Orte zu erhalten, bedarf es des Schutzes \u2013 des Denkmals, wie des Naturschutzes,<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und sie bed\u00fcrfen der Vermittlung ihrer Bedeutung<\/span><\/li><\/ul><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">F\u00fcr Lorsch \u2013 das war allen Beteiligten klar \u2013 lag die anspruchsvollste Aufgabe im letzten der hier genannten Punkte, in der Vermittlung. Denn das Kloster Lorsch bedeutet: Wenig erhaltene Bauten, kein Wiederfinden eines Klosters, wie es den Besuchern vorschwebt, nur Fragmente, sozusagen lauter lose Enden einer ehemals bedeutenden St\u00e4tte, die man selbst zu einem Ganzen zusammenf\u00fcgen muss.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Vermittlungsans\u00e4tze vor den Umbauten folgten zwei Ans\u00e4tzen: Ganz traditionell bot das Museumszentrum Anschauungsmaterial sowie erkl\u00e4rende Begleittexte. Klassische Besucherf\u00fchrungen vermittelten grundlegende Informationen. Mit der Museumsp\u00e4dagogik sch\u00e4lte sich allerdings ein weiterer, modernerer Ansatz heraus. Doch sie konzentrierte sich mehr oder weniger auf eine Zielgruppe (Kinder), war lokal, maximal regional verankert. Doch barg sie jede Menge Erfahrungen, die das Team an der Welterbst\u00e4tte seit den 1990-er Jahren sukzessive auswertete und f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle in der Entwicklung eines \u201eIdealtypes\u201c der Vermittlung weiterspann. Ein echter Segen!<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Denn als 2008 das Bundesbauministerium ein gro\u00dfz\u00fcgiges Investitionsprogramm f\u00fcr die Welterbenst\u00e4tten in Deutschland ausschrieb, musste man in Lorsch nicht lange \u00fcberlegen. Hermann Schefers als Leiter der Welterbest\u00e4tte und zusammen mit Claudia G\u00f6tz erfahrener Museumsp\u00e4dagoge griff einfach in die Schublade \u2013 und holte seine Unterlagen hervor. So viel Weitsicht w\u00fcnscht man sich an vielen Stellen!<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2afeb35b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2afeb35b\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-45c88f3f\" data-id=\"45c88f3f\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-79681a80 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"79681a80\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Vermittlung als Hauptperspektive<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-7412dd97 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"7412dd97\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-54a3261a\" data-id=\"54a3261a\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-105b4047 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"105b4047\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Fast alle Menschen orientieren sich bei St\u00e4tten der Erinnerung an Gegenst\u00e4ndlichem, bei Klosteranlagen an etwas, was entfernt wie ein Kloster aussieht.\u00a0 In Lorsch brauchte man viel Fantasie, um das Kloster \u201eauferstehen\u201c zu lassen und m\u00f6glichst eine F\u00fchrung mit vielen an die Lebenswelt der Besucher ankn\u00fcpfende Geschichten \u2013 darauf achtete das Welterbeteam schon damals. Dennoch: F\u00fcr die Erschlie\u00dfung der Bedeutung des Klosters fehlten visuelle Ankerpunkte, um Interesse und Neugier zu wecken. Da man das Kloster \u2013 aus vielerlei Gr\u00fcnden &#8211; nicht aufbauen wollte, musste etwas Anderes an die Stelle des baulich unmittelbar Sichtbaren treten.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das neue Konzept, das in 2000er- Jahre hier in Lorsch &#8211; bereits vor dem genannten Investitionsprogramm \u00a0&#8211; entstand, beschritt neue Weg, einen eher singul\u00e4ren und dem Zeitgeist ein wenig entgegen gerichteten Weg und damit &#8211; wie oft erst im R\u00fcckblick erkennbaren \u2013 ziemlich \u00a0genialen Weg. Warum?<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-32187bb7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"32187bb7\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6dd960c\" data-id=\"6dd960c\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-36e54f6f elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"36e54f6f\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Der Grundgedanke<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3a704635 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3a704635\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8634161\" data-id=\"8634161\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4ad4dacc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4ad4dacc\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Neugestaltung des Welterbegel\u00e4ndes sollte sich nicht an statischen, festen Erkenntnissen orientieren, sondern<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">das <em>lernende Moment<\/em> in den Vordergrund r\u00fccken und das sowohl<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">f\u00fcr den Betreiber, das Team an der Welterbest\u00e4tte als auch f\u00fcr die Besucher.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Denn das Kloster Lorsch ist und bleibt ein Gegenstand der Forschung. Unabh\u00e4ngig von seiner Bedeutung als m\u00e4chtiges und spirituelles Zentrum im Mittelalter bleiben viele Fragen zur Entwicklung des Klosters bis heute nicht abschlie\u00dfend beantwortet: Wozu diente die K\u00f6nigshalle, wann wurde sie erbaut (auch wenn man sich hier immer weiter ann\u00e4hert)? wie kann\/muss man sich das Kloster r\u00e4umlich vorstellen? Wie sahen die einzelnen Bauphasen in den Jahrhunderten aus? Welche Rolle spielte das Kloster in seinen Hochzeiten, in weniger guten Zeiten, wie kam es zum Niedergang?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Was f\u00fcr manchen lokalen Fan der Welterbest\u00e4tte unbefriedigend war, die stetige Neuerung der Erkenntnisse, das Aushalten von Unsicherheiten, mehr Fragen im Kopf zu haben als Antworten, diesen unbefriedigenden Zustand, drehte das Konzept zum Vorteil um.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">In den Mittelpunkt r\u00fcckten dabei drei Aspekte:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">den authentischen Ort sichtbarer, erfahrbarer zu machen und damit die vielen losen Enden aufzuwerten. Unsicherheiten in den Erkenntnissen sollten in ihrem Ungef\u00e4hren sichtbarer werden und durch einen \u2013 durchaus l\u00fcckenhaften &#8211; Weg durch das Welterbeareal miteinander verbunden werden.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">die Orientierung an wissenschaftlichen Methoden. Ganz vereinfacht zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie sich einer Wahrheit, einem Faktum immer nur ann\u00e4hern (k\u00f6nnen) \u2013 insbesondere, wenn die Ausgangslage so l\u00fcckenhaft ist wie in Lorsch. Die Beteiligten sind gerade dazu aufgerufen, neue Forschungsprojekte zu entwickeln.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Bildung als elementare Aufgabe einer Welterbest\u00e4tte zu verankern. Im Lorscher Konzept versteht man Bildung eher als erz\u00e4hlenden Ansatz, immer fundiert und doch verstanden als eine von den Besuchern selbst zu gestaltende Aufgabe. &nbsp;Entsprechende Angebote gab es bereits durch die Museumsp\u00e4dagogik; sie sollten aber unbedingt ausgebaut werden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zur Umsetzung dieser Grundgedanken bedurfte es eines neuen Blicks auf das bestehende Klostergel\u00e4nde. Lieb gewordene Anlagen, wie der Hofcharakter des Klosters oder das parkartige Gel\u00e4ndeareal musste man aufgeben, um die aktuellen Erkenntnisse zu den historischen Bauelementen sichtbar zu machen und diese, soweit m\u00f6glich, miteinander zu verbinden. Hinzukamen neue Projekte wie das Freilichtlabor Lauresham, die r\u00e4umliche Erweiterung der erfolgreichen Museumsp\u00e4dagogik sowie ein Besucherinformationszentrum, um eine moderne Empfangssituation f\u00fcr die G\u00e4ste der Welterbest\u00e4tte zu schaffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nach vielen Diskussionen \u00fcber die eingereichten Architektenvorschl\u00e4ge machte schlie\u00dflich der gemeinsame Entwurf der Architektenb\u00fcros&nbsp; hg merz, &nbsp;Sicher&amp; Walter sowie der Berliner Landschaftsarchitekten topotek 1 das Rennen. Den drei B\u00fcros gelang ein innovativer Masterplan. Der Schl\u00fcssel lag wie angedacht in einer Umkehrung der Perspektive: &nbsp;Die Planer dachten die Erschlie\u00dfung des Klosters nicht von der st\u00e4dtischen Seite aus, von der ber\u00fchmten K\u00f6nigshalle, sondern verorteten sie chronologisch: Das Ursprungskloster Altenm\u00fcnster, \u00f6stlich des Klosterh\u00fcgels sollte der Startpunkt sein. Und sie l\u00f6sten den gordischen Knoten, Ungef\u00e4hres, wie beispielsweise die gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung der Klosterkirche oder angrenzender Bauten ohne Aufbauten und ohne Antasten des Bodendenkmals Kloster Lorsch sichtbar zu m\u00fcssen durch eine Aufsch\u00fcttung des Gel\u00e4ndes und den ber\u00fchmten Footprint.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Erschlie\u00dfung des Klosterkomplexes sollte also die Zeitachse im Blick haben und auf diesem Weg die losen Enden historisch-chronologisch miteinander verkn\u00fcpfen.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Den Ausgang bildete fortan das Ursprungskloster Altenm\u00fcnster, von dem baulich nichts erhalten ist, das aber in seinen Umrissen durch ein Projekt des Heimat- und Kulturvereins in den 1990er Jahren nachempfunden werden konnte und im Rahmen der Umgestaltungsma\u00dfnahmen durch den erw\u00e4hnten Footprint erweitert wurde.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Authentisches Demonstrationsobjekt wurde fortan die restaurierte Klostermauer, die bis dato dem Betrachter eher hinter viel Geb\u00fcsch an einem gro\u00dfen Parkplatz verborgen blieb.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Kirchenfragment und K\u00f6nigshalle bildeten als zentrale Bauten weiterhin den baulichen Kern der Welterbest\u00e4tte, die nicht korrekte Artriumsituation zwischen K\u00f6nigshalle und Kirchenfragment wich einer offenen L\u00f6sung, das Kirchenfragment wie die K\u00f6nigshalle wurden restauriert, der Kirchenrest ge\u00f6ffnet.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Footprints lie\u00dfen nun die Ausdehnung der Ursprungskirche erkennen, gaben Aufschluss \u00fcber die Lage der Klausur in ihren ungef\u00e4hren Ausma\u00dfen und vermittelten auf diese Weise unmittelbar die Gr\u00f6\u00dfe der Anlage. Verst\u00e4rkt wurde dieser Eindruck durch die Weite des Areals.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der umgebauten nachkl\u00f6sterliche Zehntscheune entstand ein ungew\u00f6hnlicher, mit Lichteffekten arbeitender Ausstellungsraum mit integriertem Depot, in dem die reichlich vorhandenen arch\u00e4ologischen Funde ihren Platz fanden.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Integraler Bestandteil des Klosterareal wurde auch der Kr\u00e4utergarten \u2013 ein weiteres Projekt des Heimat- und Kulturvereins, das vor allem Adelheid Platte vorangebracht hatte.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und schlie\u00dflich muss das Adalherhaus erw\u00e4hnt sein \u2013 der umgebaute ehemalige Schweinestall, der wenige Jahre zuvor zu einem gesch\u00e4tzten Ort der Museumsp\u00e4dagogik geworden war. Und wieder spreche ich hier von einem B\u00fcrgerprojekt, diesmal initiiert vom Kuratorium Welterbe Kloster Lorsch.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u00dcber zwei Wegeachsen erschlie\u00dfen sich nun die einzelnen Bauelemente mit ihren unterschiedlichen didaktischen Zug\u00e4ngen den Besuchern. Vom Altenm\u00fcnster vorbei an der Tabakscheune, als Relikt der j\u00fcngeren Vergangenheit Lorschs, entlang der Klostermauer auf das Welterbeareal mit seinen skizzierend-nachempfundenen und realen Bauten, dem Wissensspeicher Zehntscheune und dem dahinter liegenden Kr\u00e4utergarten. Aus der K\u00f6nigshalle hinaustretend, lockt der Besuch des Museumszentrums. Anschlie\u00dfend l\u00e4sst sich entlang der Ausl\u00e4ufer des Areals auf der R\u00fcckachse zum Freilichtlabor Lauresham flanieren mit einem Besuch des Besucherinformationszentrum. Ein Rundgang, der den Besuchern an m\u00f6glichst vielen Punkten freie Sicht auf die Umgebung des Klosters, auf die Bergstra\u00dfe geben sollte, die so eng mit dem Kloster Lorsch verflochten war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mit der Umgestaltung der Welterbeareals, der neuen Wegef\u00fchrung und den erw\u00e4hnten Bauten und Nachempfindungen gab es nun auch die M\u00f6glichkeit, F\u00fchrungen zu individualisieren, zu vertiefen und noch dezidierter auf Zielgruppen zuzuschneiden. Denn das \u201eMittelalter\u201c war und ist keineswegs nur Neuland f\u00fcr Kinder und Jugendliche &#8211; nein auch f\u00fcr viele Erwachsene gibt es neue Aspekte zu entdecken, Zusammenh\u00e4nge zu erkennen und Verkn\u00fcpfungen zu vorhandenem Wissen herzustellen, mit denen die Bedeutung des Kloster Lorsch verst\u00e4ndlicher wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich erinnere mich an eine F\u00fchrung mit Richterinnen und Richtern vom Bundesverfassungsgericht \u2013 sicherlich mehr vertraut als andere Gruppen mit Epochen des Mittelalters, mit mancher kunsthistorischen Einordnung.&nbsp; Und dennoch begannen die Augen besonders zu leuchten, als Herr Schefers vor der K\u00f6nigshalle \u00fcber die Gerichtsbarkeit im Mittelalter sprach, man f\u00fchlte sich besonders abgeholt!<\/span><\/p>\n<p><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-59d4309a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"59d4309a\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1d379908\" data-id=\"1d379908\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3d151229 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"3d151229\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Ein Kloster ist keine Insel oder Die Lebenswirklichkeit au\u00dferhalb der Klostermauern<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5313ec2b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5313ec2b\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-473ed0b3\" data-id=\"473ed0b3\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1f05b0b0 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1f05b0b0\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Neue Perspektiven auf das Mittelalter bietet auch das Experimentalarch\u00e4ologische Freilichtlabor Lauresham \u2013 eine Idee bzw. ein Projekt, das vor nun mehr als 10 Jahren keinesfalls unstrittig war. \u00dcberfl\u00fcssig, Disneyland, nicht historisch, ablenkend; so nur einige Beschreibungen der Kritiker. Vielleicht lag es auch an dem Wortunget\u00fcm, den unbekannten Beschreibungen. Was um Himmelswillen ist ein Freilichtlabor, was bedeutet experimentalarch\u00e4ologisch? Ein Freilichtmuseum, ja das w\u00fcrde man verstehen, aber daf\u00fcr br\u00e4uchte es ja historisches Baumaterial, wie man es auch anderen Freilichtmuseen kennt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Claus Kropp und sein Team fochten diese Einw\u00e4nde nicht an. Unerm\u00fcdlich erkl\u00e4rten sie den Grundgedanken von Lauresham:<\/span><\/p><ul><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es handelt sich um einen Nachbau eines karolingischen Herrenhofs als Repr\u00e4sentant der damals vorherrschenden Grundherrschaft. Ziel ist und war es Siedlungsformen, Gesellschaftsstrukturen, Abh\u00e4ngigkeiten und Bauten anschaulicher zu machen.<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es gibt Einblick in das Alltagsleben der Menschen, um die Lebenswirklichkeit f\u00fcr uns Nachfahren greifbarer zu machen. Ob Wohnen, Heizen, K\u00fchlen, Ern\u00e4hrung, Gesundheit, Handwerk, Agrarwirtschaft, kulturelles Leben \u2013 viele dieser Themen sind zeitlos, regen zum Fragen, Vergleichen an, geben uns eventuell Ideen f\u00fcr die Gegenwart aus einer Zeit, die viel intensiver in Kreisl\u00e4ufen als in Wachstumskurven dachte. Und Lauresham schafft Ankn\u00fcpfungspunkte, die in kunsthistorischen Betrachtungen nicht immer gegeben sind, aber einen Weg dorthin \u00f6ffnen k\u00f6nnen.<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Elementar Bestandteil ist der forschende Ansatz \u2013 denn auch zu dieser Thematik gibt es kein abschlie\u00dfendes Wissen. Ganz im Gegenteil: Die Befunde, wie z.B. die ber\u00fchmten W\u00f6lb\u00e4cker oder die Spuren hinterlassener Grubenh\u00e4usern sind nur beschreibend, nicht selbsterkl\u00e4rend. Und sie k\u00f6nnen erst erkl\u00e4rend werden, wenn man selbst aktiv wird, zum Baumeister, zur Schmiedin und Weberin oder Bauern wird.<\/span><\/li><\/ul><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12a89a18 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"12a89a18\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6c095bdd\" data-id=\"6c095bdd\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2f76d6de elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"2f76d6de\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Ohne Ehrenamt geht nichts oder die Rolle der Zivilgesellschaft<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5d75c108 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5d75c108\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1465f869\" data-id=\"1465f869\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6ea80edf elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6ea80edf\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auch die sch\u00f6nsten Konzepte treffen auf Widerst\u00e4nde. Was Fachleuten einleuchtend und (selbst)verst\u00e4ndlich erscheint, erschlie\u00dft sich den Unbeteiligten nicht unbedingt. Kein neues Ph\u00e4nomen und auch in Lorsch war es nicht anders. Vermittlung \u2013 so war nach kurzer Zeit 2010\/2011 klar \u2013 beginnt nicht erst mit der Fertigstellung und Einweihung des neuen Welterbeareals. Sondern bereits in der Bauphase. Besonders, wenn die Umbauma\u00dfnahmen sich nicht nur in Ger\u00fcsten um Geb\u00e4ude und Restaurierungsma\u00dfnahmen an der Klostermauer zeigen. Sondern massiv in die Landschaft und in das st\u00e4dtische Selbstverst\u00e4ndnis eingreifen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Hier kam das Kuratorium als B\u00fcrgerverein ins Spiel. Wir hatten recht schnell erkannt, dass eine Kommunikation \u00fcber die Bauma\u00dfnahmen auf schriftlichem Wege, durch Pressebericht, Flyer oder Vortr\u00e4ge nicht ausreichen w\u00fcrden. Es bedurfte eines Gespr\u00e4chs, l\u00e4ngerer Erl\u00e4uterung am \u201elebenden Objekt\u201c und der M\u00f6glichkeit Fragen zu stellen. Und so kamen wir auf den Gedanken der \u201eBaustellenf\u00fchrungen\u201c. Sie sollten sich einzelnen Themen widmen, Abstraktes in Konkretes umwandeln, Kritik ernst nehmen und zur Sprache bringen. Der Ansprechpartner, die Ansprechpartnerin sollten Fachleute sein, diejenigen, die f\u00fcr den jeweiligen Bereich verantwortlich waren, ihn von der Idee bis zur Realisierung begleiteten. Denn nur mit fundiertem Fachwissen \u2013 das war uns klar \u2013 konnte befriedigend erl\u00e4utert und beantwortet werden. Und zugleich, Bedenken der Bev\u00f6lkerung besser verstanden und Anregungen aufgenommen werden. In der zweij\u00e4hrigen Bauphhase haben wir 25 solcher F\u00fchrungen angeboten, Samstags um 12 Uhr, manche thematisch gedoppelt, da die Baufortschritte neue Einsichten gaben.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Erlebt haben wir aufgeschlossene, stets gut vorbereite und motivierte Fachleute, ganz gleich ob sie aus dem Sitz der hessischen Schl\u00f6sserverwaltung in Bad Homburg anreisten, aus dem Welterbeteam stammten oder aus dem st\u00e4dtischen Umfeld. Und f\u00fcr mich am \u00fcberraschendsten. Auch die leitenden Verantwortlichen B\u00fcrgermeister Christian Sch\u00f6nung und der damalige Direktor von Schl\u00f6sser und G\u00e4rten Karl Weber sowie die Architekten, allen voran Lorenz Dexler von topotek \u2013 kamen nach Lorsch, wussten von dieser anspruchsvollen Aufgabe. Selbstverst\u00e4ndlich fand ich die Engagements dieser Fachleute an einem freien Samstag nicht.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zusammenfassend kann man r\u00fcckblickend sagen: Die Baustellenf\u00fchrungen waren ein gro\u00dfer Erfolg. Aus meiner Sicht aus drei Gr\u00fcnden:<\/span><\/p><ul><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Sie waren fachlich exzellent, ausgerichtet auf die Zielgruppe, verloren sich nicht in Details, sondern skizzierten die Gesamtsicht.<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Sie \u00fcberzeugten uns Besucherinnen und Besucher durch die Leidenschaft und das Engagement der Planer. Es waren keine sperrigen Vortr\u00e4ge, es fielen keine wolkigen Worte \u2013 man merkte, ihre Ideen waren durchdacht, begr\u00fcndet und nachvollziehbar.<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es waren offene Gespr\u00e4che \u2013 \u00c4rger konnte vorgetragen werden, Aggression \u2013 nicht selten bei solchen Ereignissen &#8211; kam kaum auf. Ideen, Kritiken wurden aufgenommen. Sicher nicht f\u00fcr jeden befriedigend \u2013 das kann niemals sein.<\/span><\/li><\/ul><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und in den Baustellenf\u00fchrungen zeigte sich ungewollt: Der f\u00fcr die Welterbest\u00e4tte vorgesehene Vermittlungsansatz:<\/span><\/p><ul><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vor-Ort-Erl\u00e4uterungen,<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">pers\u00f6nliche Begegnungen,<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Einordnung der behandelnden Themen in ein Ganzes, m\u00f6glichst ankn\u00fcpfend an unsere Erfahrungswelt,<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">nicht belehrend, sondern lernend, Neugier erzeugend,<\/span><\/li><li><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">aufs Wiederkommen angelegt,<\/span><\/li><\/ul><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">wurde vorweggenommen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Manche haben das Kuratorium f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Welterbest\u00e4tte kritisiert, uns Lobbyismus vorgeworfen, unerlaubte politische Einflussnahme. Ich kann hier nicht f\u00fcr den Verein sprechen, aber aus meiner Sicht gibt es dazu zwei Gesichtspunkte. Ja, purer Lobbyismus im Ehrenamt ist niemals gut \u2013 man darf den reflektierenden Blick nicht verlieren, sich nicht zum willigen Vollstrecker und Abnicker staatlicher Institutionen machen. Wer mich kennt, wei\u00df, dass ich das nicht tue.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Doch, wenn man als F\u00f6rderverein eines Welterbes erkennt, wie durchdacht das \u00a0Konzept ist, welches Potential es birgt, f\u00fcr die Welterbest\u00e4tte, f\u00fcr die Stadt und die ganze Region, wie dieses komplexe und in Verbindungen, in Kooperationen und Vernetzungen denkende Konzept die Welterbest\u00e4tte als innovative Vermittlungs- und Bildungsst\u00e4tte leuchten l\u00e4sst und damit dem Gedanken der UNESCO einer Bedeutungsvermittlung im besten Sinne Rechnung tr\u00e4gt, dann gilt in diese Phase: Das Konzept und die Umgestaltung des Welterbes haben jede Unterst\u00fctzung verdient. Individuelle Vorlieben\u2013 die jeder von uns hat \u2013 bleiben einfach einmal ausgeblendet oder auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben. Und mit den Baustellenf\u00fchrungen und anderen Veranstaltungen gaben wir Raum f\u00fcr Vermittlung und Teilhabe, zustimmender wie kritischer.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-61188396 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"61188396\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-353dcf90\" data-id=\"353dcf90\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-714a361c elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"714a361c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Das Unerw\u00e4hnte<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-188c87d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"188c87d\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-78730520\" data-id=\"78730520\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9df2e8f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9df2e8f\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Neben der unmittelbaren Umgestaltung des Klosterareals d\u00fcrfen aber viele weitere Projekte in dieser Zeit nicht verloren gehen, die die Perspektive auf das Kloster erweitern und f\u00fcr Bildungsangebote zur Verf\u00fcgung stehen. \u00a0Das Kloster Lorsch war ja nicht nur ein eindrucksvolles Bau auf dem H\u00fcgel, ein Machtzentrum im Fr\u00fch- und Hochmittel, sondern auch ein geistliches Zentrum mit einer bedeutenden Klosterbibliothek &#8211; einem besonderen Schatz damals wie heute und von gro\u00dfem Wert. \u00dcber 500 Codices lagerten in der Bibliothek, darunter das Lorscher Arzneibuch, der Lorscher Codex\u00a0 &#8211; und das ber\u00fchmte Lorscher Evangeliar. Unvergesslich ist mir der Besuch in der vatikanischen Bibliothek, bei dem wir in dem eindrucksvollen Buch bl\u00e4ttern duften, uns an den Farben und der wunderbaren Schrift erfreuen konnten. Und die Ausstellung zum Lorscher Evangeliar, die das Buch zur\u00fcck an ihren Ursprungsort brachte \u2013 aber leider nur kurze Zeit.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Schon lange gab es den Plan, die Bibliothek zu digitalisieren. Und in den Jahren 2010-2014 gelang es, diesen Plan umzusetzen. Federf\u00fchrend war die Universit\u00e4tsbibliothek Heidelberg, die das Projekt mit der Welterbest\u00e4tte Lorsch und der Verwaltung Schl\u00f6sser und G\u00e4rten auf den Weg brachte und tats\u00e4chlich realisierte. Bei einem Streubesitz in aller Welt mit einem Schwerpunkt im Vatikan \u2013 kein einfaches Projekt. Heute lassen sich die ca 300 erhaltenen Schriften im Internet betrachten, nicht nur im Original, sondern erg\u00e4nzt durch viele Erl\u00e4uterungen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das Lorscher Arzneibuch wurde 2013 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen \u2013 sein Einleitungsteil gibt Aufschluss \u00fcber die Neubewertung der Medizin in der Zeit Karls des Gro\u00dfen \u2013 einer Bewertung, die Krankheit nicht als von Gott gewolltes Schicksal verstand, sondern die Heilung als Akt der christlichen N\u00e4chstenliebe und die Anwendung alten medizinischen Wissens zur Behandlung kranken Menschen erlaubte. Ein wirklicher Meilenstein in der Geschichte!\u00a0 Der Kr\u00e4utergarten mit Heilpflanzen, die im Lorscher Arzneibuch erw\u00e4hnt sind, ist heute sichtbarer Ausdruck und Lehrgarten dieses Wissens.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und ja, der Lorscher Codex, in dem so viele Gemeinden mit ihrem Gr\u00fcndungsdatum erw\u00e4hnt sind, bietet nach wie vor viel Potenzial zur regionalen und \u00fcberregionalen Kooperation.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nicht vergessen m\u00f6chte ich den Pfingstrosengarten und den kleinen Weinberg im Garten der evangelischen Gemeinde, angepflanzt auf dem ehemaligen Klostergel\u00e4nde \u2013 auch ein B\u00fcrgerprojekt. Auch wenn das Tabakprojekt nicht im direkten Zusammenhang mit dem Welterbe steht, m\u00f6chte ich es an dieser Stelle erw\u00e4hnen \u2013 denn es zeigt, dass die Umgestaltung des Klosterareals unter Einbezug der Umgebung auch hierf\u00fcr Raum gibt, Raum f\u00fcr die Kulturgeschichte der Stadt.<\/span><\/p><p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Erinnern Sie sich noch: Die UNESCO Richtlinien sahen vor, die Bedeutung der Welterbest\u00e4tte auch unter einem interkulturellen Ansatz zu verstehen. Ein Ansatz, den ich aus meiner pers\u00f6nlichen Sicht als die schwierigste Aufgabe ansehe. Ja, es gab und gibt Kooperationen mit den UNESCO-Projektschulen, es gibt das Klosternetzwerk mit Kloster Geghard in Armenien, HaeinSa in S\u00fcdkorea und das Kloster M\u00fcstair in der Schweiz. Aber diese Idee mit kontinuierlichen Leben zu f\u00fcllen, im Sinne einer Kooperation von Welterbest\u00e4tten scheint mir sehr schwierig. Aber was w\u00e4re das Leben ohne Herausforderungen?<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-363e4dcc elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"363e4dcc\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6ae98014\" data-id=\"6ae98014\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-410ca5b9 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"410ca5b9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Fazit<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-112bb535 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"112bb535\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2967d657\" data-id=\"2967d657\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-66ce0b71 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"66ce0b71\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Jahre 2008 bis 2015 haben das Welterbeareal nicht nur baulich sehr ver\u00e4ndert \u2013 sie haben neue Forschungsr\u00e4ume erm\u00f6glicht; thematisch und in Bezug auf neue Kooperationspartner: sie etablierten neue Bildungsangebote aus unterschiedlichen Perspektiven, f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen, institutionelle Gruppen, Schulen, Kinderg\u00e4rten, Ausbildungslehrg\u00e4nge, f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung aus nah und fern, f\u00fcr den traditionellen Bildungstouristen, f\u00fcr Gruppenreisen. Durch den lernenden Ansatz, das bewusst gesuchte Gespr\u00e4ch mit dem Besucher, den pers\u00f6nlichen Austausch, der in den zur\u00fcckliegenden Corona-Jahren sicherlich schmerzlich vermisst wurde, bleibt das Kloster ein Ort der wiederkehrenden Begegnung. Jetzt auch immer mehr digital.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und wie l\u00e4sst sich meine Ausgangsfrage nun beantworten: Vermittlung ist (fast?) alles \u2013 \u00fcber ein wegweisendes Modell am Kloster Lorsch (2008-2015)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine Welterbest\u00e4tte ist ein authentischer Ort des Erinnerns, es zeigt Baudenkm\u00e4ler, die viele von uns nach einem Besuch visuell in Kopf und Seele abspeichern. &nbsp;Aber Welterbest\u00e4tten sind eben nicht nur Orte des Erinnerns, des Bewahrens und der \u00c4sthetik. Es sind Orte, an denen Erkenntnisse wachsen, historische und kulturelle Zusammenh\u00e4nge deutlich werden. Es sind Orte, an denen Menschen mit breitem, wie tiefem Fachwissen wirken, uns in komplexe Materien eintauchen lassen, ob als Zuh\u00f6rende oder Mitmachende. Es sind Orte der Bildung. Lorsch ist hier ein leuchtendes Beispiel, vielleicht ein Vorbild, zumindest ein Mutmacher f\u00fcr andere Welterbest\u00e4tten, den Bildungsauftrag weiter in den Fokus zu r\u00fccken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">In Anlehnung an Schopenhauer l\u00e4sst sich die Frage ganz einfach beantworten:<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vermittlung ist nicht alles, aber ohne Vermittlung ist alles nichts.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">&nbsp;<\/span><\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vortrag am 18.11.2021 im Museumszentrum Lor<\/span>sch<\/p>\n<\/blockquote>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war der 19. 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